Personal Ads neu gedacht und mit KI gemacht.
Googles personalisiertes KI-Shoppingerlebnis
Google führt ein neues Feature ein und stellt die KI als steten Shoppingbegleiter zur Verfügung. Diese soll personalisierte Anzeigen erstellen, sich an das Nutzerverhalten der Käufer anpassen und so für mehr Abschlüsse sorgen. Was Einzelhändler besonders freuen dürfte: Rabatte und Sonderangebote können gezielt ausspielt werden – immer dann, wenn ein Nutzer noch einen letzten guten Grund zum Kauf benötigt. Google ist mit dieser Entwicklung nicht alleine, OpenAI und Microsoft haben ähnliche Angebote, was E-Commerce-Treibende freuen dürfte.
Google will Gemini querfinanzieren
Google setzt weiterhin auf ein klassisches CPC-Modell, um sich diese Arbeit bezahlen zu lassen. Diese werden derzeit auf ca. 10-15% des Produktpreises geschätzt. Andere Anbieter setzen auf ein Provisionsmodell. Das Feature soll Geld in die Kassen spülen, um das ressourcenintensive Gemini zu finanzieren zu können. Händler dürfte dieser Umstand egal sein, da sie sich darauf freuen können ihre Produkte noch besser präsentieren zu können. Denn die KI entscheidet zudem eigenständig, wann Goodies, wie Rabattcodes, Produkt-Bundles oder ein kostenloser Versand den Nutzer zum Kauf bewegen. Google nennt diese Form des Anbietens Direct Offers und stellt die Funktionen künftig über Google Ads zur Verfügung. Aktuell sind die meisten der Features noch US Unternehmen vorbehalten, doch ein Roll-Out nach Deutschland ist mehr als wahrscheinlich und eigentlich so gut wie sicher.
Das Universal Commerce Protocol
Das UCP ist ein offener Standard, den Google für die KI-Werbung (die neue Form der SEA) nutzt. Da es sich um einen Standard handelt, funktioniert das Shoppen über verschiedene Plattformen hinweg. Nuter werden während des gesamten Einkaufsprozesses, mittels UCP, von ihrem Agenten begleitet, der auf verschiedene Systeme zugreifen kann. Etsy, Shopify oder Wayfair haben bei der Entwicklung mitgewirkt und bieten dementsprechend eine einfache Einbindung an. Um UCP selbst nutzen zu können, müssen die Produkte in den Google Product Listings hinterlegt werden. Anschließend können sie über den KI-Modus, die Suche und in der Gemini-App angeboten werden. Einfach.
Die KI als Kundenberater
Neu ist auch, dass Nutzer nicht nur mit der KI kommunizieren können, sondern dass diese sogar in der Tonalität der jeweiligen Marke antwortet. Händler können Agenten mit ihrem eigenen Markensprech trainieren und so Fragen beantworten, ganz im einen Stil. Besonders praktisch: die FAQ lassen sich auch gleich einspeisen, damit die KI konkrete Antworten auf Nutzerfragen liefern kann. Die Funktion lässt sich über das Merchant Center aktivieren und anpassen. Auch dieses Feature befindet sich noch im Roll-Out und ist vorerst den Ammis vorbehalten, doch bald wird es auch hierzulande verfügbar sein.
Unglaubliches Potenzial für den Einzelhandel
Die eigenen Produkte personalisiert und im richtigen Moment etlichen Nutzern anbieten zu können, das ist der Traum jedes Einzelhändlers. Bisher waren klassische Ads die einzige Möglichkeit zu skalieren, doch dank der zunehmenden Nutzung von KI-Chatbots und der Integration in das Googleversum, werden künftig Massen im Handumdrehen erreicht und mit personalisierten Angeboten versorgt. Wer plant diesen Dienst zu nutzen, sollte sich gleich Gedanken über die Auslieferung machen. Denn Microsoft verkündete bereits, dass Nutzer mit Copilots Shopping-Funktion 53% häufiger innerhalb der ersten 30 Minuten kaufen als ohne. Das ist ein starkes Argument, um der KI das Verkaufen zu überlassen.
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